Solidarität mit den Arbeitern bei GM - erste Proteste gegen die GM-Pläne

Wir rufen dazu auf, den Arbeitern ihre Solidarität zu erklären und diesen Kampf zu unterstützen.

(dowload pdf)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Koordinierungsgruppe der internationalen Automobilarbeiterkoordination, die in Gelsenkirchen (Deutschland) das zweite Treffen zur Vorbereitung der 2.internationalen Automobilarbeiterkonferenz 2020 in Südafrika durchführt, erklärt ihren Protest gegen die von GM angekündigten Maßnahmen, weltweit Fabriken zu schließen und Entlassungen durchzuführen.
Sie planen die Schließung von sieben Farbriken und Entlassung tausender Arbeiter in der ganzen Welt. Das Unternehmen befindet sich jedoch nicht in der Krise. Im Gegenteil, es verzeichnete einen Gewinn von 2,5 Milliarden US-Dollar. Ihre gute wirtschaftliche Situation basiert auf der stetigen Senkung der Ausgaben für die Arbeitskräfte. Um sich im Konkurrenzkampf zu stärken und auf die neuen Technologien vorzubereiten,attackieren sie die Arbeiter.
Wir erklären unsere Unterstützung für alle Arbeiter von GM der verschiedenen Werke, die begonnen haben, kämpferische Maßnahmen zu ergreifen.
Die Arbeiter von GM in Canada (Ottawa) protestierten am 26. November vor der Fabrik.
Heute, Donnerstag, der 6. Dezember, versammelten sich die 2000 Arbeiter von GM Sao Jose dos Campos (Brasilien) vor den Toren der Fabrik und protestierten gegen die angekündigten Entlassungen. Sie verteidigen ihre Rechte sowie Arbeitsplätze und forderten eine Stellungnahme des Unternehmens.
Dies sind wichtige Signale für den gemeinsamen Kampf in allen Werken des GM-Konzerns gegen die Pläne des Vorstands, welche die Existenzen Tausender Familien zerstören.
Wir sind nicht einverstanden mit Werkschließungen und Entlassungen!
Kampf um jeden Arbeitsplatz!
Arbeitszeitverkürzung auf 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich und Senkung des Renteneintrittsalters!
Die internationale Solidarität ist unsere gemeinsame Waffe gegen die Attacken der internationalen Monopole.
Wir rufen dazu auf, den Arbeitern ihre Solidarität zu erklären und diesen Kampf zu unterstützen.
Carlos Luiz Prates Mancha (Brasilien), Diego Rejon Bayo (Spanien), Joern Kleffel (Deutschland)
Die Koordinatoren der ICOG, im Namen der Internationalen Koordinierungsgruppe